PM Humanitäre Katastrophe beenden: Europäische Lösung für Asyl- und Migrationspaket – CDU fordert die Aufnahme von 50 Geflüchteten aus abgebranntem Lager „Moria“ im Landkreis Göttingen

Mit einem Antrag zur kommenden Sitzung des Kreistages am 30.09.2020 richtet die CDU einen Appell an die Europäische Kommission, eine gemeinsame europäische Lösung für einen fairen Verteilschlüssel Geflüchteter sowie das Asyl- und Migrationspaket umzusetzen.
Im Landkreis Göttingen drängt die CDU als Zeichen der solidarischen Hilfe und Anteilnahme an den Schrecken des Brandes im Lager „Moria“ auf die Aufnahme und Unterbringung von 50 Geflüchteten. Diese sollen unkompliziert auf die bestehende Aufnahmequote des Landkreises Göttingen angerechnet werden.
Dazu der Fraktionsvorsitzende Andreas Körner: „Die Bilder des Abbrennens des Lagers „Moria“ auf der griechischen Insel Lesbos verdeutlichen die Ausweglosigkeit und Dramatik der Situation der Geflüchteten. Sie sind in erster Linie ein Hilferuf, der an die gesamte Bevölkerung der EU ging und in der Europäischen Kommission gelöst werden muss. Für uns Kommunalpolitiker vor Ort steht fest, dass wir ein Zeichen dafür setzen, weiterhin helfen zu wollen. Für die CDU ist klar, dass eine lebensgefährliche vorsätzliche Brandstiftung nicht tolerierbar ist. Menschen, denen durch die Brandstiftung zusätzliche Not zugefügt wurde, muss jedoch geholfen werden. Die zugewiesene Aufnahmequote des Landkreises ist bislang nicht erfüllt und lässt es zu, 50 Personen aus dem humanitären Krisengebiet auf europäischen Boden aufzunehmen.“
Gez. Andreas Körner
Fraktionsvorsitzender
PM Humanitäre Katastrophe beenden Europäische Lösung für Asyl- und Migrationspaket – CDU fordert die Aufnahme von 50 Geflüchteten aus abgebranntem Lager „Moria“ im Landkreis Göttingen